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Presse und andere Medien aus der Region Sächsiche Zeitung Lokalausgabe Dresden, Plusz-Beilage Seite 8, PluszFamily am Donnerstag, dem 01.12.2011
Sächsiche Zeitung Lokalausgabe Dresden, Dresdner Sport, S.13, am Freitag, dem 25.11.2011 Eis-Talente räumen in Erfurt drei Pokale ab
Eiskunstlauf Beim Thuringia-Pokal der Eiskunstläufer glänzte der Nachwuchs des Dresdner Eislauf-Clubs (DEC) mit sechs Medaillen . Neben Sandy Hoffmann (Meisterklasse / die SZ berichtete) kletterten dabei auch Paula Liebschner (AK9 Mädchen) und Mai Phuong Nguyen (AK8 Mädchen) auf das Siegertreppchen. Domenica Mäder und Lina-Charlot Klenner wurden im Nachwuchs der U11 Zweite und Dritte. Laura Fritzsche holte in der Juniorenwertung ebenfalls Bronze. (ms)
Sächsische Zeitung
Lokalausgabe Rödertal, Bischofswerda, sz-online am Donnerstag, dem 24.11.2011
Club bereitet Eismärchen vor
In der EnergieVerbund-Arena an der Magdeburger Straße wird im kommenden Monat das Eismärchen „Der Hirsch mit dem goldenen Geweih” aufgeführt. Derzeit wird beim Dresdner Eislauf-Club bereits dafür geprobt. Zu sehen sein wird das Eismärchen am 6., 10., 11., 21. und 22.Dezember. Seit über zehn Jahren erfreut der Eislauf-Club zu Weihnachten Kinder und Erwachsene mit seinen Märchen-Vorstellungen. Damit es dabei so richtig rund läuft, sucht der Club ehrenamtliche Helfer. (SZ) dresden.volunteers@googlemail.com
Wochenkurier Ausgabe Dresden Nord, KW 47 am Mittwoch, dem 23.11.2011 
Sächsische Zeitung
Lokalausgabe Dresden, Dresdner Sport, S.10, am Dienstag, dem 22.11.2011
Meine letzte Chance von Alexander Hiller (SZ), Foto: Thomas Eisenhuth
Eiskunstlauf
Vielleicht ist es ihre letzte Chance, so richtig durchzustarten. Bislang ist Dresdens beste Eiskunstläuferin über den Status eines Talents mit Potenzial nicht hinausgekommen. Sandy Hoffmann vom Dresdner Eislauf-Club (DEC) steht mit 18 Jahren vor einer Art Neuanfang. In den letzten beiden Jahren blieb ihr der große Durchbruch versagt, angepeilte Starts bei Junioren-Weltmeisterschaften blieben letztlich nur Träume.
Wegen eines Knochenmarködems am rechten Fuß musste Hoffmann im letzten Jahr vier Monate lang pausieren, die Saison war damit gelaufen. Diesem Rückstand rennt sie noch heute hinterher. Die Freitalerin wird in der Deutschen Eislauf-Union (DEU) als sogenannter S-Kader geführt: Sonder-Status, auf Bewährung gewissermaßen. Wenn Sandy Hoffmann in diesem Jahr keine kaderwürdige Leistung hinlegt, fallen offizielle Förderungen weg. „Durch die Reha hat sich der Fuß leicht nach oben gewölbt, sodass ich jetzt sogar eine Schuhgröße kleiner tragen muss, obwohl ich im letzten Jahr noch zwei Zentimeter gewachsen bin“, sagt die nun 1,66m große Athletin.
Trainerwechsel weckt die Lust Erschwerend kommt hinzu, dass sich Hoffmann zuletzt von ihrer bisherigen Trainerin Anett Pötzsch-Rauschenbach nicht mehr optimal betreut fühlte. „Ich brauche jemand, der mir auch mal in den Hintern tritt. Ich hatte zuletzt das Gefühl, dass sich die Trainerin nicht mehr für mich interessiert“, sagt Sandy Hoffmann. Sie löste die Zusammenarbeit mit der Olympiasiegerin von 1980 auf. Die Trainerin will sich zur Trennung nicht öffentlich äußern. Hoffmann räumt zumindest ein, dass sie kein einfacher Charakter ist. „Ich bin so wie ich bin. Damit kommt nicht jeder klar“, sagt die Abiturientin des Dresdner Sportgymnasiums.
Ihre neue Trainerkonstellation ist nicht ganz unbrisant. In Dresden trainiert die junge Frau nun bei Nils Koepp, der ist jedoch Übungsleiter beim Stadtrivalen Dresdner Eislauf- und Sportverein (DESV) Elbflorenz.
„Ich nutze die Eiszeiten dieses Vereins, starte aber nach wie vor für den Dresdner EC“, sagt sie. Zudem fährt Sandy Hoffmann, wenn es schulisch möglich ist, nach Erfurt zu Bundestrainerin Ilona Schindler. Die Fahrten nach Thüringen werden dank des S-Status von Sandy Hoffmann zum Beispiel vom Verband noch gefördert.
„Der Trainerwechsel nimmt mich sicher in die Pflicht, aber ich bin jetzt endlich wieder mit Freude dabei, bin neu motiviert“, betont die Teenagerin. Das muss sie auch, denn diese Saison könnte wegweisend für die weitere Eiskarriere des Dresdner Sternchens sein. Letztmals hat sie aus Altersgründen die Möglichkeit, bei einer Junioren-Weltmeisterschaft zu starten, es wäre die erste internationale Meisterschaft für die Schülerin. „Es wäre schön, wenn ich es nach Minsk schaffen sollte, aber meine Priorität liegt auf Wettkämpfen in der Meisterklasse“, sagt sie.
Der deutsche Verband schickt ohnehin nur eine Läuferin zur JWM nach Weißrussland (27. Februar bis 4.März). „Da müsste sie schon herausragend sein, denn wenn es in etwa gleichstarke Athletinnen gibt, macht es aus perspektivischer Sicht wenig Sinn, die Ältere nach Minsk zu schicken“, sagt die Bundestrainerin. Sandy Hoffmann ist derzeit nicht herausragend. Sie ringt vielmehr um ihre Klasse, die sie schon einmal auszeichnete. „Vor der Verletzung beherrschte ich fünf Dreifachsprünge, da muss ich wieder hin, dann könnte ich noch relativ weit kommen“, meint die einstige deutsche Nachwuchsmeisterin. Heute klappen zwei – im Wettkampf wohlgemerkt, in den Übungseinheiten ist Sandy Hoffmann schon ein bisschen weiter.
Bundestrainerin fordert Mut
„Sie läuft im Wettkampf zu instabil. Ich weiß nicht, ob das nach ihrer langen Fußverletzung auch eine psychologische Sache ist“, sagt die Bundestrainerin. Die Athletin sagt, dass sie die eingestochenen Sprünge, also bei denen vor dem Absprung die Kufenzacke ins Eis gepickt wird, derzeit nur bedingt ausführen kann. Also Toeloop, Flip und Lutz. „Im Training kommen die jetzt wieder“, sagt Mutter Simone Hoffmann. Im Wettkampf noch nicht, wie der Sieg in der Meisterklasse am Wochenende beim Thuringia-Pokal in Erfurt zeigte. Da erreichte das Dresdner Talent 103 Punkte, ihr Bestwert liegt bei 125 Zählern. „Im Damenbereich sind wir vom internationalen Standard weit entfernt. Wenn man sich mit einem minimalen Programm zufrieden gibt, dann bleibt auch nur ein minimales Ergebnis übrig“, sagt Ilona Schindler. |