Über uns - Vereinssatzung

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Satzung des Dresdner Eislauf-Club e.V.

(Stand 16.05.2017)

 

 

 

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

(1)     Der Verein führt den Namen „DEC Dresdner Eislauf-Club e.V.“ und ist in das Vereinsregister eingetragen.

(2)     Der Sitz des Vereins ist Dresden.

(3)     Das Geschäftsjahr des Vereines beginnt am 01.07. eines Jahres und endet am 30.06. des darauf folgenden Jahres.

 

§ 2 Zweck und Gemeinnützigkeit

(1)     Der Zweck des DEC Dresdner Eislauf-Club e.V. ist die Förderung der breitensportlichen Betätigung und Entwicklung des Übungs-, Trainings- und Wettkampfbetriebes für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie für den Leistungssport in den Einzeldisziplinen des Eiskunstlaufs und des Synchron-eiskunstlaufens.

          Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch

a.  die körperliche, geistige und charakterliche Entwicklung seiner Mitglieder durch Pflege und Förderung des Eiskunstlaufsports auf breiter Grundlage

b.  die organisierte sportliche Betätigung sowie die Förderung und Entwicklung in speziellen Trainingsgruppen

c.  die Durchführung von für Jedermann zugänglichen, öffentlichen Veranstal­tungen sowie sonstiger geeigneter Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit, um die Bevölkerung im Tätigkeitsbereich des Vereins auf die Bedeutung regel­mäßiger sportlicher Betätigung für Gesundheit und Lebensfreude hinzuweisen

d.  die Organisation von Wettkämpfen oder Veranstaltungen im Eiskunstlauf

e.  den Einsatz von ausgebildeten Übungsleitern und Trainern und deren Förderung in der Aus- und Weiterbildung.

(2)     Der DEC Dresdner Eislauf-Club e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der jeweils gültigen Abgabenordnung.

(3)     Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(4)     Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(5)     Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke Verwendung finden.

a.  Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit gegenüber Dritten trifft der Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeen-digung.

b.  Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.

c.  Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrkosten, Reisekosten, Porto, Telefon usw. Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von 4 Wochen nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.

d.  Der Vorstand ist grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Vorstandsmitglieder können für die Vorstandstätigkeit eine von der Mitgliederversammlung festzusetzende pauschale Tätigkeitsvergütung bis zu den Maximalsätzen nach dem Einkommenssteuergesetz (§3 Nr. 26a) im Jahr erhalten. Über die Höhe der Vergütung für jedes einzelne Vorstandsmitglied entscheidet die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes.

(6)     Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

 

§ 3 Mitgliedschaft in den Verbänden

Der Verein ist Mitglied des Sächsischen Eissportverbandes e.V. und des Landes­sportbundes Sachsen e.V.

 

§ 4 Mitglieder

(1)     Dem Verein gehören an:

a.  aktive Mitglieder

b.  Mitglieder ohne Trainings- und/oder Wettkampfbetrieb (passive Mitglieder)

c.  Gastmitglieder

d.  Ehrenmitglieder

e.  Fördermitglieder

(2)     Aktive Mitglieder sind grundsätzlich Mitglieder die sich am Trainings- und/oder Wettkampfbetrieb beteiligen.

Eine vorübergehende Gastmitgliedschaft können aktive Sportler erwerben, die wie aktive Mitglieder am Trainingsbetrieb teilnehmen, jedoch Mitglieder eines anderen Eislaufvereins sind.

Passive Mitglieder beteiligen sich aktiv an der Vereinsarbeit, nehmen jedoch nicht am Trainings- und/oder Wettkampfbetrieb teil.

Fördermitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, die sich zwar nicht aktiv betätigen, jedoch die Ziele und den Zweck des Vereins fördern und unterstützen möchte.

Personen, die sich um die Förderung des Sports und der Jugend besonders verdient gemacht oder den Zweck des Vereins in besonderem Maße gefördert haben, können auf Beschluss des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

 

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

(1)     Mitglied des Vereins kann jede volljährige natürliche und jede juristische Person werden. Jugendliche unter 18 Jahren bedürfen der Erlaubnis der gesetzlichen Vertreter.

(2)     Über einen schriftlichen oder in Textform gestellten Aufnahmeantrag, welcher Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Wohnanschrift sowie bei Minderjährigen die Namen, Vornamen sowie Wohnanschrift der gesetzlichen Vertreter zu beinhalten hat, entscheidet der Vorstand. Will er dem Antrag nicht stattgeben, entscheidet über den Aufnahmeantrag die nächste ordentliche Mitglieder-versammlung. Der Antragsteller ist hierüber zu informieren; ihm ist in dieser Mitgliederversammlung Gelegenheit zur Vorstellung in angemessenem Umfang einzuräumen.

(3)     Mit dem schriftlichen Aufnahmeantrag erkennt der Bewerber für den Fall seiner Aufnahme die Satzung des Vereins an.

(4)     Die Mitgliedschaft wird mit der Bestätigung des Aufnahmeantrages durch den Vorstand und Zahlung der Aufnahmegebühr wirksam.

 

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

(1)     Die Mitgliedschaft im Verein endet durch Tod, Austritt, Streichung aus der Mit-gliederliste oder Ausschluss, bei juristischen Personen durch Insolvenz oder Liquidation.

Die Gastmitgliedschaft ist grundsätzlich auf eine Saison (01.07. bis 30.06.) befristet. Die Gastmitgliedschaft endet grundsätzlich, ohne dass es einer Kündigung oder eines Ausschlusses bedarf, spätestens zum Saisonende (30.06.).

(2)     Der Austritt ist schriftlich oder in Textform gegenüber dem Vorstand zu erklären. Der Austritt kann grundsätzlich nur mit einer Frist von zwei Monaten zum Ende des Geschäftsjahres erklärt werden. Für minderjährige Mitglieder, die noch nicht eingeschult sind, gilt abweichend eine Kündigungsfrist von 2 Monaten zum Monatsende. Für einen Wiederaufnahmeantrag nach eigener Kündigung eines Mitglieds besteht für dieses grundsätzlich eine Ausschlussfrist von 9 Monaten.

(3)     Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausge­schlossen und von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es

a.  schuldhaft das Ansehen oder die Interessen des Vereins in schwerwiegender Weise geschädigt oder die ihm nach der Satzung obliegenden Pflichten wiederholt verletzt hat oder

b.  sich nachweislich unehrenhaft innerhalb oder außerhalb des Vereins verhalten hat oder

c.  sich massiv unsportlich oder unkameradschaftlich verhalten hat oder

d.  die Anordnungen oder Beschlüsse der Vereinsorgane nicht befolgt oder

e.  mehr als drei Monate mit der Zahlung seiner Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist und trotz schriftlicher Mahnung unter Androhung des Ausschlusses die rückständigen Beträge nicht gezahlt hat, ohne dass eine soziale Notlage nachgewiesen wird. Bei sozialer Notlage kann der Vorstand die Beitrags­zahlung stunden oder ganz oder teilweise aufheben.

(4)     Dem Mitglied ist Gelegenheit zu geben, vor dem Vorstand zu den Gründen des Ausschlusses schriftlich oder in Textform Stellung zu nehmen. Die Gründe sind ihm mindestens zwei Wochen vorher schriftlich oder in Textform mitzuteilen. Die Entscheidung über den Ausschluss ist dem Betroffenen mittels eingeschriebenen Brief unter Angabe der Gründe bekannt zu geben. Gegen den Beschluss des Vorstandes über den Ausschluss steht dem Betroffenen kein Beschwerderecht zu. Der Vorstand darf Mitglieder vorübergehend vom Übungsbetrieb suspendieren, die mit der Beitragszahlung in Verzug geraten sind.

 

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1)     Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen, die dem Verein zur Ausübung seiner Zwecke zur Verfügung stehen, zu nutzen und an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Mitglieder, die die Beiträge bei Fälligkeit nicht oder nicht vollständig bezahlt haben, sind von der Ausübung sämtlicher Mitglieder-rechte ausgeschlossen. Beim Nachweis einer sozialen Notlage kann der Vorstand eine Ausnahmeregelung treffen.

(2)     Alle Mitglieder ab vollendetem 16. Lebensjahr haben gleiches Stimm- und Wahlrecht zur Mitgliederversammlung. Bei Mitgliedern, die das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, übt das Stimm- und Wahlrecht ein Erziehungs­berechtigter aus. Die Stimmberechtigung setzt die vollständige Zahlung der Mitgliedsbeiträge zum Termin der ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung voraus.

(3)     Die Mitglieder sind verpflichtet, die sportlichen Ziele und Interessen des Vereins nach Kräften zu unterstützen sowie die Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane zu befolgen.

(4)     Alle Mitglieder haben die festgelegten Mitgliedsbeiträge und Umlagen fristgemäß abzuführen.

(5)     Sportler des DEC, die Sponsorenverträge abschließen können, haben dem Verein einen im Einzelfall zu vereinbarenden Anteil zu gewähren. Über die Höhe der Zahlungen entscheidet der Vorstand.

 

§ 8 Aufnahmegebühr und Mitgliedsbeiträge

(1)     Bei der Aufnahme in den Verein ist eine Aufnahmegebühr im Voraus zu entrichten.

(2)     Von den Mitgliedern werden monatliche Beiträge erhoben.

(3)     Die Höhe der Aufnahmegebühr und der Mitgliedsbeiträge sowie die Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung festgelegt und sind in der Beitrags-ordnung hinterlegt.

(4)     Ehrenmitglieder sind von der Aufnahmegebühr und den Mitgliedsbeiträgen befreit.

(5)     Vorstandsmitglieder sind für die Dauer ihrer Berufung von den Mitglieds­beiträgen befreit.

(6)     Für die Mitgliedsbeiträge, Aufnahmegebühren und sonstigen Auslagen (z.B. Meldegebühren, Umlagen, zusätzliche Kosten für Trainingslager) nicht geschäftsfähiger Mitglieder haften diese und deren gesetzliche Vertreter als Gesamtschuldner.

 

§ 9 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

 

§ 10 Mitgliederversammlung

(1)     Die Mitgliederversammlung ist zuständig für die Entscheidung in folgenden Angelegenheiten:

  • Änderung der Satzung sowie aller Ordnungen

  • Auflösung des Vereins

  • Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes

  • Wahl der ehrenamtlichen Kassenprüfer

  • Entgegennahme des Jahresberichts und Entlastung des Vorstandes

  • Beschlussfassung über Aufnahmeanträge neuer Mitglieder, welche vom Vorstand abgelehnt wurden

  • weitere Aufgaben, die sich aus Satzung oder dem Gesetz ergeben

(2)     Die Mitgliederversammlung setzt sich zusammen aus den stimmberechtigten Mitgliedern des Vereins. Ehrenmitglieder sind stimmberechtigt.

(3)     Mindestens alle zwei Jahre ist eine ordentliche Mitgliederversammlung vom Vorstand einzuberufen. Die Einberufung erfolgt durch schriftliche Einladung unter Einhaltung einer Frist von sechs Wochen unter Angabe der Tagesordnung.

(4)     Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Jedes Mitglied kann bis mindestens 14 Tage vor dem Termin der Mitgliederversammlung schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Über den Antrag entscheidet der Vorstand. Über Anträge zur Tagesordnung, die vom Vorstand nicht angenommen wurden oder die erstmals in der Mitgliederversammlung gestellt werden, entscheidet die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Dies gilt nicht für Anträge, die eine Änderung der Satzung oder die Auflösung des Vereins zum Gegenstand haben.

(5)     Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert oder wenn ein Viertel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt. Soweit die Umstände dies zulassen, ist eine Ladungsfrist von zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung einzuhalten.

(6)     Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn diese ordnungsgemäß einberufen wurde und mindestens ein stimmberechtigtes Mitglied anwesend ist. In der Einladung zur Mitgliederversammlung ist auf diese Bedingung hinzuweisen.

(7)     Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter und bei dessen Verhinderung von einem durch die Mitgliederversammlung zu wählenden Versammlungsleiter geleitet.

(8)     Die Mitgliederversammlung beschließt in offener Abstimmung mit der Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder. Kann bei Wahlen kein Kandidat die Mehrheit der Stimmen auf sich vereinen, ist gewählt, wer die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat; zwischen mehreren Kandidaten ist eine Stichwahl durchzuführen. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.

(9)     Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung oder die Auflösung des Vereines enthält, ist die Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen erforderlich.

Zur Änderung des Zwecks des Vereins ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich; die Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder muss schriftlich erfolgen.

(10)   Über den Ablauf der Mitgliederversammlung und die gefassten Beschlüsse ist ein Protokoll zu fertigen. Dieses ist vom Protokollführer, dem Versammlungs­leiter sowie einem weiteren Mitglied zu unterschreiben.

 

§ 11 Vorstand

(1)     Dem Vorstand obliegt die Vertretung des Vereins (§ 26 BGB) und die Führung seiner Geschäfte. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

  • Einberufung und Vorbereitung der Mitgliederversammlung, einschließlich der Aufstellung der Tagesordnung

  • die Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung

  • de Verwaltung des Vereinsvermögens und die Anfertigung des Jahres-berichtes

  • die Aufnahme neuer Mitglieder, Änderung des Mitgliederstatus und Aus-schluss von Mitgliedern

  • die Ermäßigung von Beiträgen bei längerer Trainingsunfähigkeit von Sport-lern

(2)     Der Vorstand besteht aus dem/der Vorsitzenden, seinem/ihrem Stellvertreter(in) und dem/der Schatzmeister(in) sowie zwei weiteren Mitgliedern.

(3)     Die Mitglieder des Vorstandes werden einzeln von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Mitglieder des Vorstandes können nur Mitglieder des Vereins sein. Mit dem Ende der Mitgliedschaft im Verein endet auch die Mitgliedschaft im Vorstand Die Wiederwahl oder die vorzeitige Abberufung eines Mitglieds des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung ist zulässig. Ein Mitglied bleibt nach Ablauf der regulären Amtszeit bis zur Wahl seines Nachfolgers im Amt.

(4)     Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf der Amtszeit aus, so ergänzt sich der Vorstand für den Rest der Amtszeit durch Kooptierung aus den Reihen der Vereinsmitglieder.

(5)     Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch je zwei Vorstands­mitglieder vertreten.

(6)     Der Vorstand tritt nach Bedarf zusammen. Die Sitzungen werden vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von dessen Stellvertreter einberufen und geleitet. Eine Einberufungsfrist von einer Woche soll eingehalten werden. Der Vorstand ist beschlussfähig wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind. Bei Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung die Stimme seines Stellvertreters. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.

(7)     Die Beschlüsse des Vorstandes sind zu protokollieren. Das Protokoll ist vom  Protokollführer sowie vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von dessen Stellvertreter oder einem anderen Mitglied des Vorstandes zu unterschreiben.

(8)     Der Vorstand kann interne Aufgaben des Vereins anderen Gremien des Vereins, wie Beiräten übertragen. Beiräte und/oder Sportjugend haben sich eine eigene Ordnung zu geben, die vom Vorstand bestätigt werden muss. Beiräte und/oder Sportjugend arbeiten im Übrigen eigenverantwortlich. Die Mitarbeit sachkundiger Nichtmitglieder des Vereins in Beiräten ist zulässig.

Die Gremien des Vereins haben den Vorstand zu beraten und beim Ablauf des Vereinslebens zu unterstützen.

(9)     Die Vorstandsbeschlüsse können auch durch Rundsenden einer E-Mail gefasst werden. Dabei muss die Mehrheit der Vorstandsmitglieder in einer E-Mail zustimmen.

 

§ 12 Kassenprüfer

(1)     Die Mitgliederversammlung wählt aus dem Kreis der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins zwei ehrenamtliche Kassenprüfer für die Dauer von zwei Jahren. Die ehrenamtlichen Kassenprüfer dürfen nicht dem Vorstand angehören.

(2)     Die Kassenprüfer prüfen die sachliche und rechnerische Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und der Belege des Vereins sowie der Kassenführung. Das Ergebnis der Prüfung ist von ihnen zu unterzeichnen.

(3)     Kassenprüfungen haben jährlich mindestens einmal zu erfolgen.

(4)     Über das Ergebnis der Kassenprüfungen ist gegenüber der Mitglieder­versammlung Bericht zu erstatten.

 

§ 13 Auflösung des Vereins

(1)     Im Falle der Auflösung des Vereins sind der Vorsitzende des Vorstandes und der Schatzmeister sowie soweit vorhanden, der Geschäftsführer des Vereins gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren, falls die Mitglieder­versammlung keine anderen Personen beruft.

(2)     Die Rechte und Pflichten der Liquidatoren ergeben sich unmittelbar aus dem Gesetz.

(3)     Bei Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Dresden, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zur Förderung des Sports zu verwenden hat.

 (4)    Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grunde aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

 

§ 14 Inkrafttreten

Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 16.05.2017 beschlossen.

Sie tritt mit Eintragung ins Vereinsregister in Kraft.

Die Satzung in der Fassung vom 03.01.2013 tritt mit der Eintragung der vorliegenden Satzung außer Kraft.

 

P.S. Die Satzung wurde am 21.06.2017 in das Vereinsregister eingetragen.